Rollstuhl

Datum: 
01.11.2003

Schwere Krankheit, Desorientiertheit, Entscheidungsunfähigkeit, eine große, gut gefüllte Wohnung und das Unvermögen, zu laufen, kennzeichnen die Situation, in der das Leben nicht mehr wie vorher weitergehen kann und sich nun jemand um Arno kümmern muss. Ohne je um Entscheidungsgewalt über andere gebeten zu haben, bin ich der einzige, der Verantwortung übernehmen kann.

Wie geht es weiter? Worauf ist bei einem Pflegeheim zu achten? Wie lässt sich das finanzieren? Wie lässt sich normales Leben mit der Pflege vereinbaren?

Beitrag von: 
Marco Rademacher
Datum: 
12.09.2003

Mich erreichte der Anruf erst etwas später und fuhr zu ihm hin. Arno hatte Schwierigkeiten mit dem Aufstehen, mit dem Gleichgewicht und sprach lallend, was in Verbindung mit einigen herumstehenden Weinflaschen zuerst den Eindruck von Trunkenheit erweckte. Ich mochte diesen Zustand an ihm garnicht. Trotzdem half ich ihm, brachte ihn ins Bett und stellte dort ein paar Dinge bereit, die er brauchen könnte.

Beitrag von: 
Marco Rademacher